23.01.2026
Erfolgsgeschichten
Carlotta Behnes
-27 Grad in Finnland. Kein Ersatzteil um die Ecke.
Einsatz in Lappland: Warum Elektroniker bei Schmees mehr sind als nur Techniker. Es ist kein klassischer Arbeitstag bei Schmees, wenn man für einen Serviceeinsatz rund 2.000 Kilometer Richtung Norden reist. Als unser Serviceleiter Dirk Ridder vom Auftrag in Finnland erfuhr, war sein erster Gedanke nicht die Technik sondern das Wetter. Denn eine Woche zuvor lagen die Temperaturen dort noch bei –40 Grad. Was folgt, ist kein Abenteuerurlaub. Sondern ein hochsensibler IT-Einsatz, bei dem Planung, Verantwortung und technisches Know-how über den Erfolg entscheiden.

Ein Auslandseinsatz, der mehr fordert als Fachwissen
Der Auftrag führt unseren Serviceleiter erstmals so weit in den Norden. Bisher war er auswärts vor allem in den Niederlanden im Einsatz. Finnland, genauer gesagt Lappland, ist eine neue Dimension.
Und genau das macht den Reiz aus.
„Einerseits freue ich mich auf die Aufgabe und darauf, die Anlage kennenzulernen. Andererseits natürlich auch auf die Umgebung, zum Beispiel die Natur oder vielleicht sogar Polarlichter.“
Doch Romantik endet schnell dort, wo kritische IT-Infrastruktur beginnt.


Was ist der Auftrag? Kritische IT unter Extrembedingungen
Vor Ort muss ein Defekt im Rahmen eines internationalen Wartungsvertrags behoben werden.
Konkret bedeutet das:
• Austausch von Netzwerk Switches
• Erneuerung einer USV (Unterspannungsversorgung)
• Arbeiten an einer sensiblen Netzwerkinfrastruktur, die jederzeit zuverlässig funktionieren muss
Was diesen Einsatz besonders macht, ist nicht nur die Technik, sondern das Umfeld.
Warum Fehler hier keine Option sind
In Lappland gibt es kein Lager „um die Ecke“.
Keinen schnellen Ersatz.
Kein „wir schauen morgen nochmal“.
„Durch die extreme Umgebung und die eingeschränkten Möglichkeiten vor Ort lassen sich Fehler nicht einfach korrigieren.“, erzählt Dirk.
Das bedeutet:
• maximale Sorgfalt
• exakte Vorbereitung
• klare Abläufe
Planung wird vorausgesetzt
Bevor es überhaupt losgeht, wird jedes Detail geprüft:
• Technik & Ersatzteile
• Werkzeuge & Messgeräte
• Persönliche Schutzausrüstung
• Reisedokumente & Sicherheitsvorgaben
• Enge Abstimmung mit dem Endkunden
Gerade bei Temperaturen von bis zu –40 Grad im Norden gelten andere Spielregeln für das Material, die Arbeitsweise und die Zeitplanung.
Teamarbeit statt Einzelkämpfer
Auch wenn Auslandseinsätze oft nach Solo-Mission klingen:
Diese Einsätze werden zu zweit durchgeführt. Teamarbeit bei Schmees ist extrem wichtig. Besonders unter solchen Bedingungen. Daher wurde Dirk von unserem IT-Spezialisten bei dem Einsatz begleitet. Zusammen haben sie den Auftrag erfolgreich umgesetzt:
Trotz der eisigen Kälte (-27 Grad) konnten sie erfolgreich ein defektes Netzteil in der Hardware ausfindig machen und die Komponenten austauschen. Die 80 kg schwere USV wurde ausgetauscht und ist bereit für ihren nächsten Einsatz. Nach dem Projekt in Skandinavien ging es nach wenigen Tagen zurück nach Rhede (Ems).


Erfahrungen fürs Leben: Was bleibt nach dem Einsatz?
Neben einer erfolgreichen Umsetzung bleibt vor allem eines:
„Ich konnte neue Erfahrungen und zusätzliches Wissen, sowohl technisch als auch organisatorisch, bei dem Einsatz in Finnland sammeln“, berichtet Dirk.
Was solche Projekte über Schmees aussagen
Internationale Einsätze wie dieser zeigen, wofür wir bei Schmees stehen:
• Verantwortung übernehmen
• Beherrschung komplexer Technik
• Vertrauen globaler Kunden
• Abwechslungsreiche Arbeitsrealitäten
Ein Rat an junge Elektroniker und Techniker
Zum Abschluss haben wir gefragt, was er Kolleginnen und Kollegen raten würde, die solche Einsätze spannend finden:
“
Offen für Neues sein, keine Angst vor Herausforderungen haben und die Chance nutzen, wertvolle Erfahrungen im In- und Ausland zu sammeln.
Dirk Ridder
Serviceleiter bei Schmees
Fazit: Technik ist das Werkzeug, aber Menschen machen den Unterschied
Ob bei –27 Grad in Lappland oder im Alltag:
Moderne Elektrotechnik und IT-Infrastruktur brauchen Menschen, die mitdenken, Verantwortung übernehmen und wachsen wollen.
Und genau dafür schaffen wir bei Schmees den Raum.

